Archive for the 'Was sonst geschah' Category

20
Aug
12

Kleiner Hinweis in eigener Sache

Mein Vater baut als Hobby Modelle von alten Möbelwagen im Maßstab 1:87. Nach viel Überzeugungsarbeit meinerseits hat er sich jetzt dazu durchgerungen, sein eigenes Blog zu erstellen. Bisher ist natürlich noch nicht viel zu sehen, in Zukunft wird er die Seite mit Fotos von alten und neuen Modellen füllen und über seine Basteleien berichten. Für alle Interessierten (oder alle mit möglicherweise interessierten Vätern, Großvätern, Brüdern, Freunden etc.) hier der Link:

http://berndhuebnermodellbau.wordpress.com/

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10
Apr
11

Knit the City – Strick die Stadt!

Aus der Kategorie ‚Angefangen und wochenlang nicht beendet‘ mal wieder ein neuer Beitrag:

Am ersten Märzwochenende haben wollige Horden aus England den Pariser Platz und das Spreeufer gegenüber des Berliner Doms eingenommen – Kraken über Kraken in allen erdenklichen Farben und Größen, Märchenprinzen und Berlin-verliebte Teddybären allenthalben. Der Anlass für die Invasion war die Veröffentlichung von Deadly Knitshades erstem Buch:

 

Knit the City - Maschenhaft Seltsames
Knit the City – Maschenhaft Seltsames, Hoffmann und Campe 2011

Deadly wer? Deadly Knitshade ist Mitbegründerin der Londoner Guerilla-Strickgruppe Knit the City, die mit bunt Gestricktem an Telefonzellen, Brücken, Statuen und allen anderen Orten versuchen, die Stadt ein wenig aufzuhübschen. Ob das in Berlin gelungen ist? Seht selbst!

 

Die drei fleißigen Strickerinnen

Aber was wäre so ein Garnsturm aus Anlass einer Buchveröffentlichung ohne ordentlich Medienauflauf?! Ich weiß nicht mehr ganz genau, wer da war, jedenfalls waren die drei Damen von der Nadel pausenlos mit Radio-, Zeitungs- und Fernsehinterviews beschäftigt. Unter anderem dabei war ein Team von Titel, Thesen, Temperamente, das uns den ganzen Tag lang bei eisigem Wind begleitet hat – leider ist bisher der Beitrag nicht ausgestrahlt worden, Fukushima kam dazwischen. Vielleicht irgendwann, eines fernen Tages…ich werde die Augen offenhalten und ggf. hier alarmieren, wenn’s doch noch gesendet wird.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos vom Drumherum:

 

Letzte Vorbereitungen in der Akademie der Künste

Tatkräftige Unterstützung

 

Endlich im Warmen!

04
Apr
11

Sari-Suche

Im August bin ich zu einer indischen Hochzeit in London eingeladen – und natürlich brauche ich dafür noch das passende Outfit (genauer: zwei Outfits). Die Suche nach Saris hat begonnen und bisher zwei Treffer erzielt (plus einmal Salwar Kameez). Mit bunt und glänzend/glitzernd habe ich’s ja eigentlich nicht so, deshalb war ich doch positiv überrascht, dass die Saris doch nicht ganz so schlecht sind 😉

Sari Nr. 1

Sari Nr.2 - Mein Favorit bisher

Salwar Kameez - noch nicht ganz überzeugt

31
Mai
10

Zurück

Mit der bevorstehenden (und inzwischen erfolgten) Rückkehr nach Berlin hat sich mein Elan, das Blog doch wenigstens im Wochenabstand mit neuem Inhalt zu füllen, vollends verflüchtigt – und das weder aus Mangel an Erlebnissen noch aus Zeitmangel…aber weil mir irgendwie gerade danach ist und ich erst später als erwartet arbeiten muss, bringe ich’s jetzt hinter mich. Es wird zwei immer geplante und nie geschriebene Einträge über die letzten Wochen in Lyon geben – ich tue einfach so, als wäre ich nicht völlig im Verzug 🙂

15
Apr
10

Das Ende ist nah

Noch knapp 2 Wochen, dann bin ich schon wieder in Deutschland – am 28.4. um 14.55 geht mein Flug, Ankunft in Tegel um 17.55…mir bleiben also noch grob geschätzt 312 Stunden vie à la française…und die muss ich genießen! Kann ich auch – es sind Ferien, mal wieder. Und so sitze ich mit Rosalie im allseits beliebten Café J’adore und schmiede Reisepläne. Klar ist: es soll in den Süden gehen, nach Montpellier, 3 Tage oder so – einziges Problem: Streik bei der SNCF. Es wäre aber auch langweilig und völlig unfranzösisch, wenn ausnahmsweise alles fahren würde. Nun, wir werden schon irgendwie hinkommen, schlimmstenfalls dauert’s 4 statt eineinhalb Stunden.

Einige Mit-Assistenten sind schon weg, irgendwie ist es komisch, wie sich nach und nach alles auflöst. In den letzten Wochen gab’s also einige Abschieds(und Geburtstags)feiern, gerne mal bei Sonnenschein im Park, mit Ostereiern, Essen und Fußball. Meine Eltern waren auch nochmal da, ich war gut beschäftigt – und meistens ist das Wetter einfach zu schön, um zu bloggen. Asche auf mein Haupt! (Vielleicht zieht der isländische Vulkanstaub ja bis zu uns, dann erledigt sich das von ganz alleine)

Und so großartig erwähnenswerte Dinge sind nicht passiert, ich belasse es für heute dabei, ein paar Fotos und dann bis zum nächsten Mal!

Sonjas Abschieds-Geburtstags-Osterpicknick

endlich wieder berges du Rhône!

Larissas Geburtstag im Park - aktiv!

17
Jan
10

Schon wieder Sonntag…

…Zeit für das nächste Update, bevor mich mein Gedächtnis im Stich lässt.

Montag und Dienstag, die Tage, an denen ich hart arbeiten muss, waren wie gewohnt – Schüler, die nichts machen, außer zu reden, von meiner fabelhaften Terminale mal abgesehen, die sich trotz der unmenschlichen Zeit, montags um 8, und entsprechend müde immerhin bemüht, was auf die Reihe zu kriegen. Ansonsten war’s eher ätzend – einziges Highlight in meiner Seconde war die Diskussion mit einer Schülerin, die alles andere als doof, aber leider auch sehr vorlaut und nervig ist – sie hat festgestellt, dass das französische Schulsystem verdammt schlecht ist, was Fremdsprachen angeht – Recht hat sie! Nur auf das Warum haben weder sie noch ich eine Antwort gefunden.

Am Dienstag habe ich abends, wenn ich mich recht entsinne, nichts weiter gemacht, als mit Ana bei Starbucks Kaffee zu trinken- also springe ich gleich zum Mittwoch: 5 Stunden Shopping-Marathon! Ryan braucht für seine Aufnahmeinterviews an mehreren Medical Schools einen Anzug – und da wir uns im Lande Liliput befinden, war klar, dass es schwer werden würde, für den dürren Riesen Ryan etwas Passendes zu finden. Rachel, Ryan und ich sind nach dem ersten erfolglosen Versuch in einem ziemlich schicken (und teuren) Anzugladen gelandet, in dem Ryan nach einigem Anprobieren tatsächlich einen fast perfekten Anzug gefunden hat – fast perfekt bis auf den Preis. Das Herz sagte ja, der Kopf war noch nicht überzeugt, also sind wir weitergezogen. Der nächste Laden war billiger und unerträglich – der Verkäufer war aufdringlich, fast agressiv, und gar nicht mehr freundlich, als wir NEIN zu seinen Anzügen gesagt haben. Auf dieses Geschäft folgte der nächste Reinfall: 1000€ waren definitiv zu viel. Einen anderen schicken und fast perfekten Anzug haben wir noch gefunden, und während Ryan mit sich gerungen hat, haben wir beim Brioche Dorée zu Nachmittag gegessen. Auch bei Printemps gab’s nichts, was uns richtig vom Hocker gerissen hätte, und nachdem Ryan sich noch von seiner Mutter telefonisch Rat geholt hatte, hat er sich für den ersten fast perfekten Anzug entschieden – der Verkäufer hatte Recht mit „Ça va très bien avec vos cheveux“ – „Das passt sehr gut zu Ihrer Haarfarbe“. Um einige hundert Euro ärmer, aber um einen schicken Anzug reicher, hat Ryan das Geschäft als glücklicher Mann verlassen.

Zur Feier des Tages haben wir ein bisschen Wein gekauft und haben es uns mit Marzipan in meinem Wohnzimmer gemütlich gemacht. Ulrich war auch zuhause, und so waren wir gezwungen Französisch zu sprechen – wenngleich wir, wie Laure augenzwinkernd bemerkt hat, sofort Englisch gesprochen haben, wenn er das Zimmer verlassen hat – die Macht der Gewohnheit! Später sind Ryan und ich noch in die einzige Bar in Guillotière gegangen, in der man nicht das Fürchten bekommt, und haben uns dort mit Mike auf ein Bier getroffen. Ryan musste am nächsten Tag unterrichten und war vom Einkaufen erschöpft, Mike und ich sind noch auf’s La Marquise gegangen, es war nichts los und wir sind bald gegangen.

Den Donnerstag habe ich wieder mal zum Haushaltstag gemacht und reichlich gekocht – meine geliebte Hackfleisch-Auberginen-Paprika-Zucchini-Mischung mit Reis und Joghurtsoße. Es waren Unmengen übrig, und als Rosie mich nach meinen Plänen für Freitag gefragt hat, habe ich sie zum Essen eingeladen. Um 6 klingelte das Telefon – Ryan. Er hatte ein Huhn gekauft, dass er nicht alleine essen wollte, und da er wusste, dass Rosie zu mir kommen würde, hat er vorgeschlagen mit Huhn und Co. vorbeizukommen und es für uns zu kochen. „Master of Chicken“ wäre der passende Titel für ihn, falls es mit der Medical School nicht klappt – das Hühnchen war mal wieder köstlich! Die Wartezeit haben wir mit meinem Resteessen, von Laure gestiftetem Schinken, Bier und Wein vertrieben – und mit angeregten Diskussionen auf Französisch. Dazu gab’s französische Chansons und amerikanischen Folk und Bluegrass – mein musikalischer Horizont erweitert sich dramatisch! Hier mein Ohrwurm seit mehreren Tagen:

Und so ging der Abend dahin, wir waren satt und zufrieden, vor allem aber müde – ich habe noch schnell den Abwasch gemacht, bevor ich wie tot ins Bett gefallen bin.

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen: Skifahren in Alpe d’Huez war angesagt. Wir waren eine Gruppe von 8 Leuten – was uns allerdings erst klar wurde, als wir uns alle hundemüde am Bus getroffen haben, denn wir hatten nicht zusammen gebucht. Mit von der Partie waren Emily, Sara, Mike, Patrick, Benjamin, Greg und Rob. Die Busfahrt war lang und langweilig, schlafen konnte ich nicht. Gegen dreiviertel Zehn sind wir angekommen, und da nur Mike und ich noch Ausrüstung leihen mussten, sind die anderen schon hochgefahren – wir wollten uns später wieder treffen. Nach einigem Warten waren auch Mike und ich soweit und haben uns auf den Weg nach oben gemacht. Ich war etwas unsicher, was meine Fahrkünste anging, weil ich schon seit Jahren nicht mehr Ski gefahren war (unglaublich, dass der Ski-Grundkurs schon 4 Jahre her ist!). Bei den ersten Abfahrten, obwohl nicht sehr anspruchsvoll, ging’s mir dann auch vor allem darum, die Ski unter Kontrolle zu halten und nicht hinzufallen – erst nach einiger Zeit und nachdem Mike mich genötigt hatte, eine Abfahrt zu nehmen, die von der Gondel aus atemberaubend steil aussah, fühlte es sich mehr und mehr an wie Skifahren. Es hat Spaß gemacht, ja!

Den Rest der Mannschaft haben wir durch Zufall früher als geplant wiedergetroffen – ich habe Greg auf der Piste am wilden Rudern mit den Armen erkannt, er ist zum ersten Mal Ski gefahren, und als ich ihn gerufen habe, hat er mich vor Schreck fast umgefahren. Den Rest des Tages haben wir in wechselnden Gruppen verbracht – Mike und Rob haben die ein oder andere Abfahrt genommen, die wir anderen uns nicht zugetraut haben.

Das Foto (ohne Patrick, der fotografiert hat, und Ben, der’s nicht mitbekommen hat) ist auf dem Pic Blanc entstanden – 3330m, trotz Wolken eine atemberaubende Aussicht – und der Weg zurück für alle außer Mike mit der Gondel, weil es nur schwarze Pisten gab.

Die letzte Abfahrt des Tages ging zurück in den Ort – angegeben als blaue, also eher einfache Piste, entpuppte sie sich sich als „ab und zu blau, überwiegend rot und vereist, am Ende dafür als Ausgleich grün“ – aber es blieb Patrick und mir (die anderen hatten entweder eine wirklich rote Piste oder den Lift genommen) nichts anderes übrig, als uns irgendwie nach unten zu kämpfen, es gab kein Zurück. Nach 5 Stunden Skifahren war ich froh, endlich wieder meine normalen Schuhe anzuhaben, und ich war so hundemüde, dass ich die Fahrt nach Lyon fast komplett verschlafen habe. Nach der Ankunft haben wir noch eben Pizza gegessen, ehe wir nach Hause gegangen sind.

Nachdem ich mich schnell umgezogen hatte, bin ich zur Glühweinparty bei Maxi, Larissa, Alina und Sophie weitergezogen – der heiße Glühwein nach so viel frischer Luft tat gut! Auf der Party hatte ich eine Begegnung der dritten Art: Jemand, der mich kannte obwohl wir uns noch nie gesehen hatten…dass mein Blog für alle im Internet steht, weiß ich ja, aber jemanden zu treffen, der es tatsächlich gelesen hat, obwohl er nicht zu Familie und Freundeskreis gehört, war doch etwas bizarr.

Weil das Wetter heute grandios war, sonnig und relativ mild, haben Michael, Rosie und ich eine kleine Radtour an der Rhône vom Parc de la Tête d’Or im Norden bis zum Stade de Gerland im Süden und (fast) zurück gemacht – es war herrlich!

Soviel zu dieser Woche – mehr folgt dann irgendwann bald! Gute Nacht!

10
Jan
10

10-Tage-Bilanz 2010

In einem Satz zusammengefasst: Wenn das Jahr so weitergeht, wie es angefangen hat, wird es verdammt gut! Here’s why:

Silvester war ein voller Erfolg – keine Böller, keine Raketen, dafür jede Menge leckeres Essen (wir hatten natürlich Unmengen übrig…) in netter Gesellschaft, und um Mitternacht waren wir mit unserem Sekt auf dem Place St Jean, einem meiner liebsten Plätze in Lyon. Ein paar Fotos vom Abend:

Obwohl es an Silvester gar nicht sooo spät geworden war, war an Neujahr hauptsächlich Schlaf und Erholung angesagt. Michael ging es mindestens genauso gut wie mir, und wir haben das Neujahrskonzert auf den 2. Januar verschoben.

Zum Glück haben wir es nicht ganz ausfallen lassen, denn es war das beste Konzert, dass ich bisher vom Orchestre National de Lyon gesehen habe – eine Auswahl von Jacques Offenbach, mit Gesang und Tanz, quasi. Nur die Blumendeko und die bunte Weihnachtsbeleuchtung an diversen Schlaginstrumenten war weniger schön.
Als hätten wir an Silvester noch nicht genug davon gehabt, sind wir nach dem Konzert zu Michael gefahren, um mehr Raclette zu essen – jetzt reicht’s aber erstmal!

Am 4. ging, wie berichtet, schon wieder die Schule los…die 3 Stunden waren so ermüdend, dass ich den Nachmittag verschlafen habe – und dafür am Dienstag für meinen langen Tag topfit war…am Ende war ich völlig geschafft – zum Glück ging’s nach etlichen nervigen Klassen erfreulicher weiter: den ursprünglichen Plan (Happy Hour im Berthom mit Patrick und Konsorten) habe ich über den Haufen geworfen, um mit Rosalie und Ryan in Croix-Rousse Kaffee trinken zu gehen. Auch dieser Plan sollte sich noch ändern: im Anschluss an Kaffee und heiße Schokolade gab’s Tapas à la française, unglaublich lecker und überraschend preiswert. Und als hätten wir immer noch nicht genug vom Abend gehabt, sind wir zu Rosalie gegangen und haben mit ihren englisch-französischen Karteikarten ein Vokabelquiz gemacht.

Den Mittwoch habe ich zum Schlafen, zum Einkaufen, Aufräumen und Wäschewaschen genutzt. Am Nachmittag ist Ryan vorbeigekommen, und wir haben die letzten Weihnachtsplätzchen vernichtet – vollgestopft, aber glücklich! Auch Ulrichs kniffliges Hauptstädteraten konnte dem nichts anhaben – er ist auf dem Gebiet ein wandelndes Lexikon, aber Ryan und ich haben uns ganz gut geschlagen 😉

Am Freitag, wie gesagt, hatte ich überraschend keine Schule und habe mich mit anderen Assistenten (unter anderem Michael, Rosie und Sonya) in der Épicerie zum Mittagessen getroffen – wie immer köstlich! Danach haben Michael, Sonya und ich uns in die Soldes gestürzt: Alles ist reduziert, aber gefunden habe ich trotzdem nichts! Spaß gemacht hat es eigentlich auch nicht besonders, denn es hat ununterbrochen weitergeschneit, es war eiskalt und rutschig – und nur ein bisschen schön.

Durchgefroren, wie wir waren, haben wir beschlossen, dem Mittagessen noch eins draufzusetzen – Crêpes chez Michael et Sonya waren angesagt! Nach dem Essen gab’s noch eine Mini-Dance party in Sonyas Zimmer, Michael hat uns für ne andere Verabredung verlassen und ich habe noch stundenlang mit Sonya gequatscht – ein unerwartet cooler Freitag!

Leider musste ich am Samstag früh raus – Assistententag im Goethe-Institut, 7 lange Stunden von 9.30 bis 16.30. Wegen des Schnees fuhr kein einziger Bus, und wir waren ganze 10, die es zum Goethe-Institut geschafft haben. Zuerst ging’s um Musik/Lieder im Unterricht, wir haben uns einiges angehört und ein paar hilfreiche Hinweise bekommen, was man außer Lückentexten noch machen kann. Der zweite Teil nach der Mittagspause mit Sandwiches, Tee und Keksen war zwar teilweise unterhaltsam bis albern, aber leider weniger hilfreich – es ging um das Deutsch-Mobil und Sprachanimation, also darum, wie man Schülern, die kein Wort Deutsch können, mit Spielen usw. Lust auf Deutsch machen kann…nunja, man soll ja niemals nie sagen – aber werde ich das brauchen?

Später war ich im Kino und habe mir Bright Star angesehen, der neueste Film mit Ben Whishaw – der, natürlich, klasse gespielt hat. Trotzdem hat mich der Film nicht vom Hocker gerissen, er war etwas langatmig, und nach 7 Stunden Goethe-Berieselung war ich doch recht müde und wäre einige Male fast eingeschlafen.

Und jetzt sitze ich schon seit Stunden mit Rosie und Ryan in einem Café in Croix-Rousse – der Unterricht für morgen ist vorbereitet, und es wird langsam Zeit für’s Abendessen…

(Ja, richtig, es geht ständig ums Essen, ich hab’s auch gemerkt – diese Woche war ein kulinarisches Fest!) Alors, espérons que l’année continuera comme ça!