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20
Mai
12

“Je n’ai jamais aimé mon père. Je l’ai même toujours franchement détesté.”

Den folgenden Text  habe ich im Rahmen der Übung “Développement et évaluation de la production de textes” verfasst. Die Geschichte ist natürlich vollkommen fiktional und basiert nicht auf wahren Begebenheiten.

Je n’ai jamais aimé mon père. Je l’ai même toujours franchement détesté.

Je ne me souviens pas du tout de cet homme, il est parti au moment où ma maman lui a annoncé sa grossesse. Elle était si belle, si heureuse, avant ce jour pourri. J‘ai vu des photos de cette époque-là, chez ma mamie, et en les regardant, j‘ai toujours eu l‘impression de voir une femme inconnue. Elle ne ressemble guère à cette pauvre créature qui a toujours essayé de toutes ses forces de s‘occuper de moi. Elle a changé les draps quand je pissais au lit, elle m‘a donné à manger quand j‘avais faim et à boire quand j‘avais soif. Mais elle n‘a jamais pu donner l‘amour d‘une mère. Le jour où mon géniteur l‘a quittée, elle est morte, elle est devenue toute froide à l‘intérieur, incapable de montrer aucune émotion. Quand elle m‘a parlé de lui pour la première fois, elle est restée immobile, indifférente, ce n‘était que sa bouche qui bougeait. Elle parlait du bonheur d‘autrefois, de leur amour éternel, avant qu‘elle eût sa fille. Ce jour-là, j‘ai décidé de détester mon père, ce monstre humain qui a abandonné ma maman, qui m‘a abandonnée sans même me connaître. Ce jour-là, j‘ai décidé de le détruire si un jour je le rencontrais, lui qui m‘avait pris ma mère si belle, si heureuse, qui a fait de mon existence un enfer froid et vide. J‘avais quatre ans, ce jour-là.

Dix ans plus tard, je suis tombée sur son numéro de téléphone, par hasard, en feuilletant les journaux de ma mère qu‘elle avait cachés sous son lit. Hier, je l‘ai appelé. C‘était si facile de lui cirer les bottes, à mon père que j‘avais cru perdu pour toujours. Il était tellement heureux d‘avoir des nouvelles de sa fille.  Ce soir, j‘ai rendez-vous avec lui. Au parc, nous deux, seuls. Il ne se doute de rien, qui aurait peur d‘une gamine de 14 ans? Il regrettera d‘avoir été si naïf. Le temps est venu, je suis préparée. Personne ne connaîtra l‘assassin.

21
Sep
11

En attendant LE TAXI

Warteschlange auf’s nächste Taxi, Flughafen Tegel, Montag, kurz nach 10.

(Für die große Version einfach klicken)

 Ja, der gesamte Bereich zwischen den beiden gelben Taxi-Schildern stand voll. Ja, nach links ging die Schlange auch noch ein paar Meter weiter. Beim Bus sah’s allerdings auch nicht viel besser aus.

03
Mai
11

Apfeltorte à la Oma

Es ist schon eine Weile her, dass ich die hier gebacken habe – wird mal wieder Zeit, die Apfeltorte ist nämlich sehr lecker!

Zutaten

Für den Teig:

150g Zucker

150g Butter

1 Ei

1 Päckchen Vanillezucker

250g Mehl

1 gehäufter TL Backpulver

Für den Belag:

750ml Apfelsaft

200g Zucker

2 Päckchen Vanillepudding

6 große Äpfel

2 Becher Sahne

etwas Zucker

Sahnesteif

etwas Kakao/Zimt

  1. Zutaten für den Teig verkneten, ca. ⅓ für den Rand übrig lassen. In eine gefettete Springform geben, den Rand schön hoch ziehen.
  2. Apfelsaft mit Zucker aufkochen; Vanillepudding nach Packung mit dem Saft aufkochen
  3. Äpfel schälen und in Scheiben reiben; unter den Pudding heben
  4. Alles auf den Boden geben, bei 170° 1 Stunde backen und in der Form abkühlen lassen.
        5.  Sahne mit Sahnesteif und etwas Zucker steif schlagen und auf den kalten Kuchen geben.
       6.  Kakao und Zimt mischen und darübersieben.
10
Apr
11

Knit the City – Strick die Stadt!

Aus der Kategorie ‘Angefangen und wochenlang nicht beendet’ mal wieder ein neuer Beitrag:

Am ersten Märzwochenende haben wollige Horden aus England den Pariser Platz und das Spreeufer gegenüber des Berliner Doms eingenommen – Kraken über Kraken in allen erdenklichen Farben und Größen, Märchenprinzen und Berlin-verliebte Teddybären allenthalben. Der Anlass für die Invasion war die Veröffentlichung von Deadly Knitshades erstem Buch:

 

Knit the City - Maschenhaft Seltsames
Knit the City – Maschenhaft Seltsames, Hoffmann und Campe 2011

Deadly wer? Deadly Knitshade ist Mitbegründerin der Londoner Guerilla-Strickgruppe Knit the City, die mit bunt Gestricktem an Telefonzellen, Brücken, Statuen und allen anderen Orten versuchen, die Stadt ein wenig aufzuhübschen. Ob das in Berlin gelungen ist? Seht selbst!

 

Die drei fleißigen Strickerinnen

Aber was wäre so ein Garnsturm aus Anlass einer Buchveröffentlichung ohne ordentlich Medienauflauf?! Ich weiß nicht mehr ganz genau, wer da war, jedenfalls waren die drei Damen von der Nadel pausenlos mit Radio-, Zeitungs- und Fernsehinterviews beschäftigt. Unter anderem dabei war ein Team von Titel, Thesen, Temperamente, das uns den ganzen Tag lang bei eisigem Wind begleitet hat – leider ist bisher der Beitrag nicht ausgestrahlt worden, Fukushima kam dazwischen. Vielleicht irgendwann, eines fernen Tages…ich werde die Augen offenhalten und ggf. hier alarmieren, wenn’s doch noch gesendet wird.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos vom Drumherum:

 

Letzte Vorbereitungen in der Akademie der Künste

Tatkräftige Unterstützung

 

Endlich im Warmen!

04
Apr
11

Sari-Suche

Im August bin ich zu einer indischen Hochzeit in London eingeladen – und natürlich brauche ich dafür noch das passende Outfit (genauer: zwei Outfits). Die Suche nach Saris hat begonnen und bisher zwei Treffer erzielt (plus einmal Salwar Kameez). Mit bunt und glänzend/glitzernd habe ich’s ja eigentlich nicht so, deshalb war ich doch positiv überrascht, dass die Saris doch nicht ganz so schlecht sind ;)

Sari Nr. 1

Sari Nr.2 - Mein Favorit bisher

Salwar Kameez - noch nicht ganz überzeugt

16
Dez
10

Noch mehr Weihnachts-, Back- und Blogzeit: Bethmännchen

Ja, wir haben fleißig gebacken, bisher unsere Standardsorten: Elisenlebkuchen, Amarena-Kirsch-Plätzchen, Zimtbällchen und Bethmännchen. Marzipan und Mandeln, viel mehr braucht es gar nicht für meine (Mit)Lieblingsplätzchen – es gibt immer die doppelte Menge, weil ich einfach nicht aufhören kann zu essen, wenn ich einmal angefangen habe!

Zutaten

300g Marzipan

80g Puderzucker

1 Esslöffel Mehl

50g gemahlene Mandeln

geschälte Mandeln zum Dekorieren

1/2 Eiweiß

Eigelb

 

1. Eiweiß steifschlagen, mit Marzipan, Puderzucker, Mehl und gemahlenen Mandeln verkneten.

2. Kleine Kugeln formen, mit jeweils vier geschälten Mandeln dekorieren und mit Eigelb bestreichen.

3. Im vorgeheizten Backofen bei 150°C 15 Minuten backen.

 


14
Dez
10

Weihnachtszeit – Blog- und Backzeit!

Ja, mich gibt es noch, Berlin hat mich nicht verschlungen. Nur die Motivation und die Anlässe zum Bloggen haben gefehlt. Aber weil ich gerade nichts zu tun habe, habe ich beschlossen, mir meine vernachlässigte Seite mal wieder vorzuknöpfen – diesmal, passend zur Jahreszeit, mit Plätzchenrezepten. (Und anderen, vielleicht.)

Das folgende Rezepte lässt sich genauso für Zimtsterne verwenden, aber ich hasse Ausstechplätzchen, und den Guss mit einer Stricknadel auch noch in die äußerste Stern-Spitze zu ziehen, macht mich wahnsinnig, deshalb die vereinfachte und genauso schön anzusehende Variante – Zimtbällchen.

 

Zutaten

3 Eiweiß

250g Puderzucker

1 EL gemahlener Zimt

2 EL Zitronensaft oder Kirschwasser

250g bis 300g fein gemahlene, ungeschälte Mandeln

 

  1. Eiweiß steif schlagen, Puderzucker nach und nach dazusieben. Mindestens 7 Minuten weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Davon gut 3 EL für die Glasur zugedeckt beiseite stellen.
  2. Zimtpulver, Zitronensaft/Kirschwasser und Mandeln sorgfältig unter den Eischnee heben. Masse zu einer Kugel formen und 1 Stunde kalt stellen.
  3. Aus dem Teig mit nassen Händen walnussgroße Kugeln formen, in die Mitte mit einem nassen Kochlöffel eine Vertiefung drücken.
  4. Etwas Eiweißmasse daraufgeben und eine Haselnuss auf die Kugel setzen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 125°C 25 bis 30 Minuten backen.

 

Und das sieht dann so aus:

(Nur Handyqualität, und warum das Bild gedreht ist, ist mir ein Rätsel, aber hey – Hauptsache lecker!)




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